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CDU-Bundestagsabgeordnete besucht gemeinsam mit der Bürgermeisterkandidatin Jessica Rausch die Holzbauprofis

  • Autorenbild: Paul Schneider
    Paul Schneider
  • 11. Aug.
  • 3 Min. Lesezeit

Wie lassen sich Wohngebäude schneller, effizienter und klimafreundlicher sanieren? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Besuchs der CDU-Bürgermeisterkandidatin Jessica Rausch in der Produktionshalle der Firma Die Holzbauprofis in Wetter (Ruhr).

Gemeinsam mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Strauss-Köster informierte sich Rausch vor Ort über die Möglichkeiten der sogenannten seriellen Sanierung in Holzbauweise – ein Verfahren, das zunehmend an Bedeutung gewinnt.


Bei der seriellen Sanierung werden energetisch veraltete Gebäude mithilfe industriell vorgefertigter Bauteile modernisiert. Das Besondere: Die Bauteile, sogenannte „fliegende Bauten“, entstehen vollständig in Werkhallen und beinhalten bereits Dämmung, Fenster, Fassadenverkleidung sowie teilweise Haustechnik. Vor Ort werden sie mit geringem Aufwand an die bestehende Gebäudehülle montiert – in der Regel innerhalb weniger Tage. So lassen sich lange Bauzeiten und Beeinträchtigungen für die Bewohnerinnen und Bewohner vermeiden.


„Es ist beeindruckend, wie aus dem natürlichen Rohstoff Holz präzise Sanierungsmodule entstehen, die nicht nur schnell montiert, sondern auch klimafreundlich sind“, sagte Jessica Rausch nach dem Rundgang durch die Fertigungshalle. „Gerade für eine Stadt wie Wetter bietet dieses Verfahren große Chancen beim Umgang mit dem bestehenden Gebäudebestand.“

Geschäftsführer Peter Schmücker führte die Gäste durch den Betrieb und erläuterte die einzelnen Produktionsschritte. Die Holzbauprofis fertigen derzeit rund 30 modulare Erweiterungen pro Jahr und setzen jährlich ein größeres Bauprojekt mit seriellen Holzmodulen um. Die Technologie eignet sich nicht nur für Sanierungen, sondern auch für die Nachverdichtung bestehender Quartiere – etwa durch Aufstockungen oder Anbauten.


Neben der Sanierung rückt auch das serielle Bauen zunehmend in den Fokus. Dabei werden komplette Gebäude oder Gebäudeteile – beispielsweise Wohnmodule, Geschosse oder ganze Häuser – industriell vorgefertigt und auf der Baustelle in kürzester Zeit montiert. Diese Bauweise verbindet hohe architektonische Qualität mit enormen Zeit- und Kostenvorteilen. Vor allem im urbanen Raum, wo Wohnraum dringend benötigt wird, eröffnet das serielle Bauen mit Holz die Möglichkeit, schnell und ressourcenschonend neuen Wohnraum zu schaffen. Durch standardisierte Planungsprozesse und digitale Schnittstellen lassen sich auch individuelle Lösungen wirtschaftlich umsetzen.


Auch in Wetter könnte dieses Verfahren künftig zum Einsatz kommen. Das kommunale Wohnungsunternehmen EN-Wohnen entwickelt derzeit einen Prototypen für den Ennepe-Ruhr-Kreis, bei demdie serielle Sanierung in Holzbauweise unter Berücksichtigung der heimischen Wirtschaft eine zentrale Rolle spielt. Zwar war EN-Wohnen beim aktuellen Besuch nicht vertreten, hatte sich jedoch bereits in einem früheren Termin gemeinsam mit Fachleuten und politischen Vertreterinnen und Vertretern über das Verfahren informiert.


Die serielle Sanierung gilt mittlerweile als wichtiger Bestandteil der klimagerechten Transformation des Gebäudebestands in Deutschland. Der Vorteil liegt auf der Hand: Durch die industrielle Vorfertigung lassen sich Modernisierungen schneller, wirtschaftlicher und mit geringer Belastung für Mieterinnen und Mieter umsetzen – ein entscheidender Faktor angesichts der ambitionierten Klimaziele.


Unterstützung erhält die Methode auch auf politischer Ebene. Die CDU/SPD-geführte Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben, den klimafreundlichen Umbau von Bestandsgebäuden durch serielle und modulare Verfahren gezielt zu fördern – etwa durch vereinfachte Planungsprozesse, digitale Tools und verbesserte Förderbedingungen.


„Wenn wir die Klimaziele im Gebäudesektor erreichen wollen, müssen wir schneller und intelligenter sanieren“, sagte Dr. Katja Strauss-Köster, CDU-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Bauausschuss des Bundestages. „Die serielle Vorfertigung mit Holz ist dabei ein zentraler Baustein – sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich.“


Mit dem Besuch der Holzbauprofis unterstreichen Jessica Rausch und Katja Strauss-Köster, wie wichtig es ist, moderne Technologien mit lokalem Engagement und politischen Rahmenbedingungen zusammenzubringen. Der Gebäudesektor gilt nach wie vor als einer der zentralen Hebel für den Klimaschutz – und die serielle Sanierung als vielversprechender Weg, ihn in der Praxis zu realisieren.


ree

 
 
 

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Jessica Rausch

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